Cinema

Neue Kinofilme

  • XXY | Drama | Span./F/Argent. | 2007

    Tipp
    R: Lucía Puenzo | D: Inés Efron, Ricardo Darín, Valeria Bertucelli, Carolina Pelleritti, German Palacios, Martin Piroyansky, Ailin Salas, Lucas Escariz, Guillermo Angelelli, César Troncoso
    Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

    Pubertät, das ist die Zeit der Geheimnisse und Ängste. Schwer für Mädchen auf der Schwelle zur Frau, kompliziert für Jungen, die Männer werden. Wie aber bewältigt jemand diese Zeit, der beides ist: Junge und Mädchen? Der preisgekrönte argentinische Film zeichnet das Porträt der 15-jährigen Alex (eine Entdeckung: Inés Efron), die mit ihren Eltern von Bueno Aires nach Uruguay zieht. Ans Meer, wo Alex kein Gesprächsstoff ist und sie die Entscheidung – OP: ja oder nein? Frau oder Mann? – in Ruhe fällen kann. Was aber, wenn Alex einfach zu ihrer Intersexualität steht? Zärtlich, magisch und bildstark.

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  • Ruinen | Horror | AUS/USA | 2008

    Tipp
    R: Carter Smith | D: Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawn Ashmore, Joe Anderson, Caitlin Stasey, Dimitri Baueas
    Kinostart: Donnerstag, 26.06.08
    Jena Malone

    Vier amerikanische Jugendliche stoßen in ihrem Mexiko-Urlaub auf das todbringende Geheimnis einer Maya-Pyramide

    Sommer, Strand und kühle Drinks in Mexikos Urlaubsparadies Cancun. Bevor die Freundinnen Amy (Jena Malone) und Stacy (Laura Ramsey) auf unterschiedliche Universitäten gehen, verbringen sie mit ihren Lovern Jeff (Jonathan Tucker) und Eric (Shawn Ashmore) noch einmal eine unbeschwerte Zeit. Bis die vier den deutschen Touristen Mathias (Joe Anderson) zu einer geheimen Maya-Ruine ins Landesinnere begleiten.
    Kaum haben sie die erste Stufe der auf einer Lichtung gelegenen Pyramide erklommen, tauchen grimmige Maya-Nachfahren auf. Mit Waffengewalt verhindern sie, dass sich die Touristen von der Ruine entfernen. Wer nämlich mit den über das Gemäuer wuchernden Schlingpflanzen in Berührung kommt, ist dem Tode geweiht.
    Noch bevor die Buchvorlage von „Ruinen“ überhaupt geschrieben war, sicherte sich Komiker-Ass Ben Stiller mit seiner Produktionsfirma die Filmrechte an dem höchst drastischen Stoff – und bewies den richtigen Riecher. Der schonungslos brutale Überlebenskampf der US-Kids gegen eine bösartige Wildnis und sich selbst machte den Roman zum Bestseller und sorgt auch im Film dank gelungener Trickeffekte für schauderhafte Beklemmung.
    Warum das souverän inszenierte Mainstream-Debüt des Independent-Filmers Carter Smith dennoch als vertane Chance verbucht werden muss, ist der Makellosigkeit der Hauptfiguren geschuldet. Obwohl es sich um grundverschiedene Jugendliche handeln soll, scheinen alle dem gleichen Pin-up-Magazin entsprungen zu sein. Und wenn am Ende sogar noch ein klassischer Heldentod aus dem Hut gezaubert wird, verliert das Psychogramm vollends an authentischem Schrecken.

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  • Rückkehr in die Normandie | Doku | F | 2006

    Tipp
    R: Nicolas Philibert
    Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

    1975 war Nicolas Philibert Regieassistent von René Aillo, als dieser mit normanischen Laiendarstellern die Geschichte eines Bauernsohnes verfilmte, der 1835 seine Familie getötet hat. 30 Jahre später besucht Philibert noch einmal die Beteiligten von damals. Eine sensible Doku, die zwei Bedürfnisse weckt: eine Reise in die Normandie und eine DVD von Aillos Film.

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  • Maroa | Drama | Span./Venez. | 2005

    Tipp
    R: Solveig Hoogesteijn | D: Yorlis Domínguez, Tristán Ulloa, Elba Escobar, Luke Grande, Engel Alejo, Victor Cuno
    Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

    Die Hintergründe des Projekts sind spannender als der Film selbst. Mitte der 70er Jahre begann der venezolanische Komponist José Antonio Abreu überall im Land Musikschulen und Jugendorchester zu gründen – ein beispielloses Projekt gegen Armut und Kriminalität. Denn Abreus Initiative sollte vor allem Kinder aus armen Familien fördern. „Maroa“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das von der Polizei aufgegriffen wird und in einem Kinderheim die Liebe zur Musik entdeckt. Ein gut gemeinter, doch auch sehr langatmiger Film, der mit seinen oberflächlich gezeichneten Figuren dem Thema nicht gerecht wird.

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  • La Paloma | Doku | D/F | 2007

    Tipp
    R: Sigrid Faltin
    Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

    Unglaublich: Man kann tatsächlich 90 Minuten lang immer wieder dieselbe Melodie hören – und sich keinen Takt langweilen. Das meist gespielte Lied der Welt entstand nicht auf Hamburgs Großer Freiheit mit Hans Albers und Freddy Quinn als Geburtshelfer, sondern auf Kuba, komponiert von einem Spanier. Es wird auf afrikanischen Hochzeiten gespielt, ist ein mexikanischer Protestsong, und Jazzer Coco Schumann musste es sogar im KZ spielen. Ein wunderbar melancholischer Film über eine Melodie, die Sehnsucht in Töne gießt.

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  • Charlie Bartlett | Tragikomödie | USA | 2008

    Tipp
    R: Jon Poll | D: Anton Yelchin, Robert Downey Jr., Hope Davis, Kat Dennings, Tyler Hilton, Mark Rendall, Dylan Taylor, Megan Park, Stephen Young
    Kinostart: Donnerstag, 26.06.08
    Hope Davis, Anton Yelchin

    Um sich bei seinen neuen Mitschülern beliebt zu machen, zieht ein smarter Außenseiter einen Drogenhandel auf — und therapiert die halbe Oberstufe

    Charlie sieht aus wie ein Musterknabe, aber kein Internat will ihn nehmen. Gerade ist der 17-Jährige wieder von einer schnieken Privatschule geflogen, weil er gefälschte Ausweise vertickt hat. Notgedrungen meldet ihn seine reiche Mutter auf einer öffentlichen Schule an.
    Wie gewohnt lässt sich der junge Herr Bartlett in seiner Limousine vorfahren, adrett mit Blazer und Aktentasche – und wird zur Zielscheibe für Schulschreck Murphey. Doch Charlies Geschäftssinn ist ungebrochen. Er engagiert Murphey als Bodyguard und richtet auf dem Jungsklo seine „Praxis“ ein: In der großen Pause lässt sich Dr. Bartlett von seinen Mitschülern „Symptome“ schildern – und besorgt bei seinem Hauspsychiater die entsprechenden Rezepte. Bald herrscht auf der Schultoilette ein florierender Handel mit Antidepressiva, Prozac – und guten Ratschlägen. Charlies Sprechstunde wird immer beliebter.
    Direktor Gardner wundert sich zwar über die Schlange vor dem Klo, ist aber zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Bis Charlie sich in seine selbstbewusste Tochter Susan verliebt. Das nimmt Gardner als persönlichen Affront. Er will den Taugenichts unbedingt überführen – und schießt dabei übers Ziel hinaus.
    In den USA wird „Charlie Bartlett“ als legitimer Nachfolger des Teenie-Klassikers „Ferris macht blau“ gehandelt. So naiv wie die Schulschwänzer-Klamotte von 1986, damals der Gipfel der Frechheit, ist er nun nicht. Aber dass der Film in den USA das gefürchtete R-Rating erhielt, weil er Drogen verharmlose, ist völlig absurd. Die sympathische Tragikomödie ist alles andere als jugendgefährdend.
    „Wir machen keine Antidrogenpropaganda, sondern einen Film über Drogenmissbrauch“, betont Regiedebütant Jon Poll. Sein Thema ist der ewige Kampf um Anerkennung, oft verzweifelt und manchmal zerstörerisch. Seine Anliegen sind Wohlstandsverwahrlosung und überforderte Eltern, die ihre Kinder eher mit Medikamenten ruhig stellen, statt sich mit ihren Problemen zu befassen. Spätestens, wenn „Iron Man“ Robert Downey Jr. als frustrierter Direktor alkoholisiert die Kontrolle verliert, vergeht einem das Lachen – erst recht, wenn man um Downeys Drogenvergangenheit weiß. Umso mehr lag dem Star, der Charlie Bartlett vor 20 Jahren selbst gespielt hätte, das Projekt am Herzen: ein Teenager-Film mit Botschaft, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Eine sehr ergiebige Klo-Sitzung.

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  • All the Boys Love Mandy Lane | Thriller | USA | 2006

    Tipp


    R: Jonathan Levine | D: Amber Heard, Michael Welch, Whitney Able, Edwin Hodge, Aaron Himelstein, Luke Grimes, Anson Mount, Melissa Price, Adam Powell, Peyton Hayslip
    Kinostart: Donnerstag, 26.06.08

    Die unwiderstehliche Amber Heard glänzt in der Rolle einer ebenso unnahbaren wie verführerischen Schülerin

    Sie ist zum Sterben schön: Alle Jungs lieben Mandy Lane. Und einige von ihnen werden dafür mit dem Tod bezahlen.
    Der eitle Sport-Crack Dylan zum Beispiel, der Mandy zu einer Gartenparty einlädt und sich in betrunkenem Zustand zu einer verhängnisvollen Mutprobe verleiten lässt: Um seine Angebetete zu beeindrucken, versucht er, vom Dach seines Hauses in den Pool zu springen ...
    Nach diesem düsteren Prolog folgt der Film zunächst den gängigen Mustern des Teenie-Slasher-Genres: Der reiche Red lädt fünf Mitschüler, unter ihnen auch Mandy, für ein Wochenende auf die entlegene Ranch seiner Eltern ein, wo die Ju-gendlichen von einem Unbekannten der Reihe nach niedergemetzelt werden.
    Der ausgeblichene Look des Films lässt die Teenager von Beginn an so blass erscheinen, als sei bereits alles Leben aus ihnen gewichen. Besonders sympathisch sind sie ohnehin nicht. Kein Wunder also, dass Mandy mit einer gewissen Verachtung auf diese verwöhnten, von sich selbst gelangweilten Wohlstandskinder herabzublicken scheint.
    Die wenigen Szenen, in denen der Killer sein blutiges Handwerk verrichtet, haben es in sich. Hier folgt Jungregisseur Jonathan Levine den durch moderne Horrorfilme geprägten Sehgewohnheiten, obwohl der Täter im Grunde gar nicht dem Profil eines sadistischen Serienkillers entspricht.
    Dessen Identität ist übrigens kein großes Geheimnis. Und der Film bemüht sich auch gar nicht, es lange zu verbergen. Die wahren Hintergründe der Tat werden allerdings erst ganz am Ende enthüllt. Da entwickelt der schnörkellose Film mit einem Mal eine Doppelbödigkeit, die frösteln lässt.

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  • Über Wasser | Doku | A/Luxemb. | 2007

    R: Udo Maurer
    Kinostart: Donnerstag, 19.06.08
    Tipp

    Zu viel, zu wenig, nie genug. Bei den jährlichen Überschwemmungen in Bangladesh kämpfen die Menschen ums Überleben, während die frühere Hafenstadt Aralsk heute in der kasachischen Wüste liegt und sich in den Slums von Nairobi alles um den täglichen Kanister sauberen Wassers dreht. Ein kluger, filmisch jedoch biederer Report über die existenzielle Bedeutung des nassen Elements.

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  • Lucie et maintenant | Dokudrama | CH | 2007

    R: Simone Fürbringer, Nicolas Humbert, Werner Penzel
    Kinostart: Donnerstag, 19.06.08
    Tipp

    Ende der 20er Jahre streitet Patrick Swayze in Österreich für das Leben eines Mordverdächtigen

    Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Wie die des Fotografen Philippe Halsman (1906 – 1979).
    Bevor der jüdische Künstler 1959 mit seinen Fotos für das New Yorker Life-Magazin, auf denen er Promis wie Marilyn Monroe, Richard Nixon oder Salvador Dali Luftsprünge machen lässt, für Furore sorgt, gerät er 1928 in Österreich unter Mordverdacht: Sein Vater ist unter nie geklärten Umständen auf einer gemeinsamen Bergwanderung tödlich verunglückt, Philippe wird verurteilt.
    Albert Einstein, Thomas Mann und Sigmund Freud setzen sich für ihn ein, und trotz des zunehmend antisemitischen Klimas wird Halsman (Ben Silverstone) tatsächlich begnadigt, geht in die USA und avanciert zum Meisterfotografen.
    Regisseur Joshua Sinclair macht aus dieser Biografie ein mäßiges Fernsehspiel. Patrick Swayze müht sich redlich als jüdischer Anwalt Pressburger, kann sich aber in dieser österreichisch-britischen Co-Produktion ebenso wenig wie Heinz Hoenig, der Halsmans Vater spielt, oder Anja Kruse als Halsmans Mutter gegen die fahrige Regie, die dümpelnde Dramaturgie und die holzschnittartige Figurenzeichnung durchsetzen. Gänzlich unglaubwürdig: die Romanze zwischen Halsmans Schwester und Pressburger.
    Zu allem Überfluss wird jede Szene mit aufdringlich melancholischer Geigenmusik zugekleistert. Man fragt sich, was dieses Drama im Kino soll. Tolles Thema, missglückter Film.

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  • Jump | Drama | A/GB | 2007

    R: Joshua Sinclair | D: Ben Silverstone, Patrick Swayze, Martine McCutcheon, Heinz Hoenig, Stefanie Powers, Richard Johnson, Anja Kruse, Wolfgang Fierek, Christoph Schobesberger, Adi Hirschal, Sybil Danning, Heinz Trixner, Cornelia Albrecht
    Kinostart: Donnerstag, 19.06.08
    Tipp

    Ende der 20er Jahre streitet Patrick Swayze in Österreich für das Leben eines Mordverdächtigen

    Die spannendsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Wie die des Fotografen Philippe Halsman (1906 – 1979).
    Bevor der jüdische Künstler 1959 mit seinen Fotos für das New Yorker Life-Magazin, auf denen er Promis wie Marilyn Monroe, Richard Nixon oder Salvador Dali Luftsprünge machen lässt, für Furore sorgt, gerät er 1928 in Österreich unter Mordverdacht: Sein Vater ist unter nie geklärten Umständen auf einer gemeinsamen Bergwanderung tödlich verunglückt, Philippe wird verurteilt.
    Albert Einstein, Thomas Mann und Sigmund Freud setzen sich für ihn ein, und trotz des zunehmend antisemitischen Klimas wird Halsman (Ben Silverstone) tatsächlich begnadigt, geht in die USA und avanciert zum Meisterfotografen.
    Regisseur Joshua Sinclair macht aus dieser Biografie ein mäßiges Fernsehspiel. Patrick Swayze müht sich redlich als jüdischer Anwalt Pressburger, kann sich aber in dieser österreichisch-britischen Co-Produktion ebenso wenig wie Heinz Hoenig, der Halsmans Vater spielt, oder Anja Kruse als Halsmans Mutter gegen die fahrige Regie, die dümpelnde Dramaturgie und die holzschnittartige Figurenzeichnung durchsetzen. Gänzlich unglaubwürdig: die Romanze zwischen Halsmans Schwester und Pressburger.
    Zu allem Überfluss wird jede Szene mit aufdringlich melancholischer Geigenmusik zugekleistert. Man fragt sich, was dieses Drama im Kino soll. Tolles Thema, missglückter Film.

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  • Julia | Drama | F | 2007

    R: Erick Zonca | D: Tilda Swinton, Saul Rubinek, Kate Del Castillo, Aidan Gould, Jude Ciccolella, Bruno Bichir, Horacio García Rojas, Gastòn Peterson, Mauricio Moreno, Kevin Kilner, Ezra Buzzington, Roger Cudney
    Kinostart: Donnerstag, 19.06.08
    Tipp

    Tilda Swinton brilliert als haltlose Trinkerin, die sich zur beherzten Kämpferin für das Leben eines Kindes wandelt

    Auf viel zu hohen Absätzen stöckelt sie über den Kies, schwankt verkatert durch das gleißende Licht der Morgensonne. Tilda Swinton verleiht diesem verlebten Partygirl die Züge einer abstoßenden, reptilienhaften Kreatur, die sich mit animalischen Instinkten ans Leben klammert.
    Wie ein ungebändigtes Tier wirkt auch der Film, der scheinbar unkontrolliert alle Genregrenzen durchbricht, sich vom Trinkerdrama zum Roadmovie entwickelt und schließlich zum Gangsterthriller wird. Als Julia ihren Job verliert, kommt sie auf die irrwitzige Idee, einen neunjährigen Jungen zu entführen und seinen reichen Großvater zu erpressen. Wenn sie auf der Flucht einen Mann überfährt, das Kind in einem Motel an die Heizung fesselt und es mit vorgehaltener Waffe zum Schlafen zwingt, dann erreicht die Inszenierung eine fiebrige Intensität, die kaum zu ertragen ist.
    Julia flieht nach Mexiko, wo das Unglaubliche passiert: Der Junge wird von einheimischen Gangstern gekidnappt. Das Lösegeld braucht sie nun dringender als je zuvor ...
    „Julia“ stellt die Geduld des Zuschauers auf eine harte Probe. Immer wieder scheint die überlange Inszenierung jedes Gespür für den Rhythmus der Erzählung zu verlieren. Doch in dieser rohen, ungeschliffenen Kraft liegt auch der Reiz der Geschichte. Noch Monate später werden Sie sich an die Bilder des Films erinnern – wie an eine offene Wunde, die nicht verheilt.

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